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Was ist ein NFT? Kann man damit Geld verdienen? Der ultimative Guide!

Was ist ein NFT? Und kann man damit Geld verdienen? Der ultimative NFT Guide!

Was ist ein NFT? Schon einmal davon gehört?

Die NFT-Welt boomt! Neben zahlreichen privaten Anlegern steigen nun auch immer mehr Unternehmen ins das auf Krypto-Technologien basierende Business mit ein. Stories von Menschen, die mit dem Verkauf von „bunten Bildchen“ Millionen verdienen, sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Doch was sind NFTs denn eigentlich?

Die TOP 10 der teuersten NFT-Verkäufe
So viel Geld wurde vergangenes Jahr für einzelne NFTs ausgegeben (Quelle: www.dappradar.com)

In diesem Artikel erfährst Du, was ein NFT ist und wie auch Du mit dem neuen Hype Geld verdienen kannst.

Non-Fungible-Token: Was ist ein NFT?

Der Begriff NFT steht ausgeschrieben für Non-Fungible-Token, was auf Deutsch übersetzt so viel bedeutet wie „Nicht-Austauschbare-Wertmarken„. NFTs sind Basis-Zertifikate, die das Eigentumsrecht an einer digitalen Datei verbriefen. Kurz gesagt sind NFTs also sogenannte „digitale Echtheitszertifikate„.

Einfacher ausgedrückt: Ein NFT ist eine digitale Wertmarke – dies kann ein Bild sein, aber auch ein Video oder eine Audiodatei.

Der Grund, warum NFTs zu teilweise schwindelerregenden Summen verkauft werden, liegt aber in ihrer Einzigartigkeit. Wenn Du beispielsweise ein NFT-Bild besitzt, dann ist für jeden Nutzer im Internet ersichtlich, dass Du der Eigentümer bist. Somit hast auch nur Du die Möglichkeit, dieses zu verkaufen, da NFTs auf der Blockchain gespeichert und somit kopiergeschützt sind.

Zwar können andere Menschen jederzeit einen Screenshot von Deinem NFT machen, über die Blockchain verkaufen können sie es jedoch auf diese Weise nicht. Unter dem Strich geht es in der NFT-Welt daher nüchtern betrachtet eigentlich immer um den Besitz einer Lizenz von Bild-, Video- oder Audiodateien.

Non-Fungible Token VS. Fungible-Token – Wo liegt der Unterschied?

Im Gegensatz zu den NFTs als Non-Fungible-Token stehen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum & Co. als Fungible-Token (Austauschbare Wertmarken). Die Erklärung, warum es sich bei Bitcoin um einen Fungible-Token handelt, ist simpel: Jeder einzelne Bitcoin besitzt den exakt selben Wert. Tauschst Du einen Bitcoin mit einem anderen aus, hast Du nach wie vor einen Bitcoin (mit demselben Wert). Dies ist mit Fungible (austauschbar) gemeint.

Und hier liegt auch gleichzeitig der entscheidende Unterschied zu den NFTs: Da es sich bei einem NFT um ein Einzelstück handelt (wie zum Beispiel um eine seltene signierte Spielerkarte), kann dieses nicht einfach mit irgendeinem anderen NFT ausgetauscht werden. Denn jedes digitale Bild (bzw. jedes Video oder jede Audiodatei) ist einmalig und unterscheidet sich somit auch im Wert von einem anderen NFT.

Wie sieht ein NFT aus?

NFTs sind – salopp gesagt – irgendwas Digitales im Internet, das mit Kryptowährungen und Blockchain zu tun hat. Sie sind also gänzlich virtuell, Du kannst sie nicht anfassen. Im Grunde genommen kann ein NFT eigentlich alles sein, was digital ist. Die häufigsten Erscheinungsformen von NFTs sind:

  • Bilder
  • GIFs
  • Videos
  • Audios
  • Gemälde

Ein NFT kann somit eigentlich fast alles sein – von einem gelangweilten Affen Cartoon bis hin zu ikonischen Tweets von bekannten Persönlichkeiten.

 

Jack Dorsey first Tweet NFT Twitter

So schlug Jack Dorsey – der Gründer von Twitter – beispielsweise Profit aus dem NFT-Hype, indem er seinen allerersten Tweet aus dem Jahr 2006 vor kurzem für sage und schreibe $2,9 Mio. verkaufte.

Der Inhalt dieses wertvollen Tweets: just setting up my twttr.

 

 

Everydays_the_First_5000_Days mike winkelmann nft
Everydays: The First 5000 Days

Ein weiterer NFT-Deal, der Schlagzeilen machte, ist eine Digitalcollage von Mike Winkelmann (alias Beeple): Über einen Zeitraum von 5.000 Tagen postete der Künstler Tag für Tag ein Bild und fügte diese schließlich zu einem einzigen Bild zusammen.

Er gab diesem Werk den Namen „Everydays: The First 5000 Days“ und versteigerte es schließlich für knapp $70 Mio. beim Auktionshaus Christie’s an den Höchstbietenden.

 

 

 

Vielleicht hast Du ja auch schon vom „Bored Ape Yacht Club“ gehört? Falls nicht, auch kein Problem. Bored Ape Yacht Club ist der Name eines sehr

Bored Ape Yacht Club NFTs
Die Bored Ape Yacht Club Kollektion (Quelle: www.opensea.com)

erfolgreichen NFT-Projekts auf der NFT-Handelsplattform OpenSea. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Kollektion aus insgesamt 10.000 unterschiedlichen Comic-Affenbildern.

Die Besonderheit: Jeder Affe besitzt individuelle Eigenschaften (Hut, Kleidung, Accessoires, etc.), welche ihm eine entsprechende Seltenheitsstufe bescheinigen. So wurde der Bored Ape mit der Nummer #232 beispielsweise für ganze $2,8 Mio. verkauft. Der Grund für den hohen Preis: Sein goldenes Fell, das für eine sehr hohe Seltenheitsstufe steht.

 

Im NFT-Space sind selbstverständlich auch viele Persönlichkeiten und Organisationen involviert, welche über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen. Marc Cuban ist beispielsweise einer davon. Oder auch die amerikanische Basketballliga, die NBA. Und auch der FC Bayern München mischt fleißig am NFT-Brunnen mit.

Über die Plattform Sorare können digitale Fußballer-Karten gehandelt werden. Dies ist vergleichbar mit dem guten alten Panini-Album, nur eben komplett digital. Die digitale Sammelkarte von Mbappé wechselte dort den Besitzer für schlappe $57.000.

Darum sind NFTs im absoluten Hype!

2021 wird definitiv als das Jahr der NFTs in Erinnerung bleiben. Unter dem Strich brachte es die NFT-Branche in diesem Jahr auf ein Handelsvolumen von über 23 Milliarden US-Dollar. Bedeutende Trends wie zufällig generierte Sammlerstücke, die Beteiligung von Mainstream-Prominenten im Weltraum oder der Aufstieg von Play-to-Earn Spielen waren dabei die Haupttreiber für ein Rekordjahr in der NFT-Welt.

NFT Handelsvolumen 2021
Das Handelsvolumen von NFTs betrug im Jahr 2021 mehr als 23 Milliarden USD (Quelle: dappradar)

NFTs befinden sich im absoluten Hype und das auch im Mainstream! Jedoch erfreut sich der Handel mit digitalen Wertmarken nicht nur bei spekulationsfreudigen Investoren und Zockern einer großen Beliebtheit. Stattdessen kommen auch mehr und mehr Experten in den Markt, welche sich für die der Technologie zugrundeliegenden Chancen interessieren.

Hohe Kursgewinne sind die eine Sache, durch die viele Anleger angelockt werden. Und das ist wohl auch kein Wunder. Hierfür muss man sich nur einmal auf TikTok, Instagram & Co. umsehen, wo man auf unzählige Personen stößt, die mit Renditen von 10x oder sogar 100xflexen“ (ob diese Erfolgsstories immer der Wahrheit entsprechen sei mal dahingestellt).

Aber die potentiellen schwindelerregenden Renditen sind nicht der einzige Grund, warum der NFT-Markt aktuell einen so großen Hype erfährt. Denn auch die Zukunft der NFTs klingt vielversprechend. Immer mehr Experten, Institutionelle und Visionäre erkennen die enormen Chancen und Anwendungsmöglichkeiten von NFTs für sich.

Vor allem die Möglichkeit, Eigentum digital im Internet abzubilden, ruft viele größere Unternehmen auf den Plan. Meta (davor Facebook) ist dabei nur eine von vielen Firmen, welches das Potenzial von NFTs erkannt hat. Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg präsentierte unlängst erst in einem Video die Vision vom Metaverse, einer digitale Welt, in der man virtuelle Gegenstände und virtuelle Grundstücke erwerben kann. Vielleicht hast Du den Film Ready Player One gesehen? So ähnlich kannst Du Dir das Metaverse vorstellen.

Wie funktionieren NFTs?

NFTs werden über die Blockchain gehandelt, der Großteil über die Ethereum-Blockchain. Das bedeutet: Beim Kauf eines NFT bezahlst Du nicht mit Euro oder Dollar (FIAT-Geld), sondern mit Kryptowährungen (wie z.B. Ethereum oder Solana).

Blockchain bezeichnet eine moderne Technologie in der Welt der Kryptowährungen, welche auch für NFTs die Basis bildet. Die Funktionsweise ist simpel: Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei der Blockchain vereinfacht ausgedrückt um eine Kette von digitalen Datenblöcken, in der sämtliche Transaktionen (wie eben auch der Kauf bzw. Verkauf eines NFTs) zusammengefasst werden. Die Blockchain dient somit als eine Art Buchhaltungssystem für Kryptowährungen und NFTs.

Der große Vorteil: Die Blockchain nicht manipuliert werden und ist zu jedem Zeitpunkt voll transparent. Jeder Internetnutzer kann also jederzeit einsehen, wem welches NFT gehört, wann es den Besitzer gewechselt hat und zu welchem Preis.

NFT Marketplace – Wo kann man NFTs kaufen?

Wo Käufer und Verkäufer zusammenkommen, benötigt es immer einen Marktplatz. In der Welt der NFTs läuft das ganze natürlich komplett digital ab und zwar über einen sogenannten NFT Marketplace.

Einer der bekanntesten NFT Marketplaces ist ohne Zweifel OpenSea, auch als eBay der NFTs bekannt. Alleine im Jahr 2021 wies die NFT Plattform ein Gesamthandelsvolumen von insgesamt knapp 14 Milliarden US-Dollar auf (Quelle: token terminal). Damit ist OpenSea im Moment der mit Abstand größte NFT Marketplace auf dem Markt.

OpenSea groesster NFT-Marketplace
OpenSea – die derzeit größte NFT-Plattform auf dem Markt (www.opensea.com)

Aber natürlich gibt es auch viele Alternativen zu OpenSea. Für die meisten Plattformen benötigst Du allerdings nach wie vor Ethereum, da die NFTs häufig über die Ethereum-Blockchain gehandelt werden. Nichtsdestotrotz gibt es inzwischen auch einige Plattformen, auf denen Du NFTs mit anderen Kryptowährungen oder sogar mit Stablecoins (wie BUSD oder USDC) kaufen kannst.

Nachfolgend habe ich Dir eine kurze Übersicht mit einigen populären NFT Marketplaces zusammengestellt. Du siehst hier auch, welche Gebühren auf den entsprechenden Plattformen anfallen.

NFT Plattform Blockchains Handel in Gebühren
OpenSea Ethereum; Polygon; Klaytn ETH/WETH; DAI; USDC 2,5 % zuzüglich Gas Fees bei ETH
Binance NFT Ethereum; Binance Smart Chain ETH; BNB; BUSD 1 % zuzüglich Gas Fees bei ETH
SuperRare Ethereum ETH 3 % zuzüglich Gas Fees
solanart Solana SOL 3 %
Crypto.com NFT Crypto.com Chain über 22 verschiedene Kryptowährungen 3 % zuzüglich Gas Fees
Protonmint Proton Chain XPR, USDC, LOAN 2 %

Was ist der Sinn von NFTs?

Der ursprünglich gedachte Sinn und Zweck von NFTs besteht darin, Künstlern eine Möglichkeit zu bieten, die eigenen Werke manipulationsresistent im Internet anzubieten und damit Geld zu verdienen. Denn bis vor einiger Zeit noch war Kunst im Internet kein wirklich profitables Geschäft. Erst mit Einführung der Blockchain wurde es möglich, Eigentum im virtuellen Raum des Internets transparent und unanfechtbar für jedermann nachweisbar zu machen.

NFT Kunst – Ein digitales Museum

Talentierte Künstler haben mit NFTs also die Chance, eigene Kollektionen zu erstellen und ihre Werke geschützt auf diversen NFT Marketplaces zum Verkauf anzubieten. Aber selbst nach dem Verkauf eines NFTs können Künstler noch weiterhin mit diesem Geld verdienen. NFT Marketplaces bieten nämlich die Option, sogenannte „Royalties“ festzulegen (z.B. in Höhe von 10%). Hierdurch erhalten Künstler auch nach dem Verkauf jedes Mal eine Provision, wenn ihr Werk am „Resale„-Markt wieder weiterverkauft wird.

Kunstliebhaber erhalten im Gegenzug die Möglichkeit, die angebotene Kunst zu würdigen, indem sie ein NFT des entsprechenden Künstlers erwerben. Das ganze kann im Prinzip mit einer Bildergalerie in einem Museum verglichen werden – nur eben komplett digital.

NFT Games – Wie NFTs die Gaming Branche stürmen

NFTs beschränken sich aber nicht nur auf den Kunstbereich, sondern spielen auch im Bereich des Gaming einer immer größere Rolle. Laut Angaben von VentureBeat gibt es mittlerweile bereits einige Entwicklerstudios am Markt, welche sich die Möglichkeiten der Blockchain zunutze machen und NFTs in deren Spiele integrieren. Die Top 5 der besten NFT Games im Jahr 2021 mit den meisten aktiven Wallets sind:

5 groesste NFT Games 2021
Die erfolgreichsten NFT Play-To-Earn Games (Quelle: www.dappradar.com)
  1. Axie Infinity
  2. Splinterlands
  3. Alien Woods
  4. Upland
  5. MOBOX: NFT Farmer

Aber wie hängen NFTs und Gaming denn nun eigentlich genau zusammen?

Nun, die Grundidee liegt darin begründet, virtuelle Inhalte in Spielen als NFTs einzubauen. Mit „Inhalte“ sind dabei vor allem In-Game-Gegenstände bzw. Items gemeint, welche man sich entweder erspielen oder erhandeln kann. Für gewöhnlich gehören die Items nämlich nicht dem Spieler selbst, sondern dem Spieleunternehmen. Tatsächlich sind Online-Gegenstände wie z.B. die Waffen und Rüstungen in MMORPGs immer nur geliehen.

Durch die Einführung von NFTs in die Gaming-Branche eröffnet sich jedoch eine völlig neue Dimension.

Besitzt Du ein In-Game-Item als NFT, dann gehört es Dir auch wirklich. Du bist dann der rechtliche Eigentümer. Dementsprechend kannst Du den jeweiligen Gegenstand auch jederzeit an einen anderen Spieler verkaufen (für reales Geld).

Play To Earn – Zocken und Geld verdienen mit NFTs gleichzeitig?

Mit der Möglichkeit auf virtuelles Eigentum in Games erschloss sich eine weitere Facette in der NFT-Welt: Play To Earn. In sogenannten Play To Earn Spielen hast Du die Möglichkeit, beim Zocken Geld zu verdienen, zum Beispiel etwa, indem Du Dir Items erspielst und an andere Spieler weiterverkaufst. Man spricht hierbei auch von der „Leisure Economy„, was übersetzt so viel wie Freizeit Wirtschaft bedeutet.

Obwohl die Branche derzeit noch in den Kinderschuhen steckt, können zahlreiche Experten das immense Potential bereits klar erkennen. So bezeichnete der CEO von EA Andrew Wilson Play To Earn Spiele erst vor Kurzem als die „Zukunft der Industrie„.

Durch diese Visionen werden natürlich auch viele Investoren aufs Feld gerufen: Das Unternehmen Roblox, welches auf NFTs setzt, war gegen Ende 2021 daher sogar kurzzeitig mehr wert als der etablierte Konzern Activision Blizzard (Quelle: mein-mmo).

Weitere potentielle Anwendungsgebiete von NFTs

Tatsächlich sind die Anwendungsgebiete von NFTs aber noch viel weitreichender, als man auf den ersten Blick vermutet. Kunst und Gaming sind im Prinzip nur die Spitze eines riesigen Eisberges, der die Aufschrift „Anwendungsmöglichkeiten von NFTs“ trägt.

Im Folgenden daher noch in aller Kürze einige weitere Bereiche, in denen NFTs zukünftig eine große Rolle spielen könnten:

  • Manipulationsresistente Abbildung von physischen Vermögenswerten (Immobilien, Kredite, Kunststücke, etc.)
  • Identitätsmanagement (z.B. Umwandlung eines Reisepasses in ein NFT zur Erleichterung von Ein- und Ausreisen)
  • Demokratisierung von Investitionsobjekten (z.B. durch Aufteilung von physischen Vermögenswerten wie Immobilien in Token, damit mehr Menschen gleichzeitig und auch mit geringem Kapital investieren können)
  • Ticketbranche (z.B. Konzerttickets, die digital ausgegeben und mit einem NFT versehen werden; das leidige Problem von Fälschungen wäre dann Schnee von gestern)

Die Liste an potentiellen Anwendungsmöglichkeiten von NFTs in der Zukunft könnte noch um Dutzende Punkte fortgeführt werden. Ein Wort, auf welches man im Zusammenhang mit NFTs jedoch immer wieder stößt, ist das Metaverse. Überzeugten NFT-Visionären zaubert dieser Begriff ein Leuchten in die Augen. Doch was steckt denn nun dahinter?

Das Metaverse – Und was haben NFTs damit zu tun?

Metaverse“ – Diesen Begriff entdeckt man immer häufiger, wenn man die Welt der NFTs und Kryptowährungen erkundet. Vielleicht hast auch Du schon öfter davon gehört. Doch was verbirgt hinter diesem Begriff, dass sich sogar ein Konzern wie Facebook dazu entschieden hat, seinen Firmennamen in Meta umzubenennen?

metaverse und nfts
Das Metaverse – Die Vision von einer digitalen Parallelwelt

Im Prinzip kannst Du Dir das Metaverse wie eine virtuelle Parallelwelt vorstellen. Eine digitale Welt mit eigenen Regeln, in welche Du eintauchen kannst, wenn Du Deinem tristen Alltag entfliehen willst. Im Metaverse kannst Du alles tun oder sein, wovon Du bisher nur geträumt hast. Jeder Nutzer des Metaverse verfügt dabei über einen eigenen virtuellen „Avatar„, den sie nach ihren individuellen Wünschen und Vorlieben formen können.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Metaverse allerdings noch nicht wirklich existent. Wie die Vision vom Metaverse in der Zukunft einmal genau umgesetzt werden wird bleibt daher zunächst noch Spekulation.

Eins ist jedoch klar: NFTs werden im Metaverse eine bedeutende Rolle spielen. Bereits jetzt tragen NFTs zu einer Verschmelzung zwischen digitaler und realer Welt bei:

  • Gucci arbeitet mit Roblox – der Play To Earn Online-Spieleplattform – zusammen. Spieler können dort Ingame NFTs für Avatare der limitierten „Gucci Collection“ für $10 erwerben, welche Taschen, Brillen und Hüte (alles virtuell natürlich) umfasst.
  • Coca-Cola entwickelte virtuelle Markenkleidung (wie zum Beispiel eine Jacke) als NFT. Die virtuelle Kleidung kann von Avataren in der virtuellen Welt von Decentraland (mit der Kryptowährung „MANA“) getragen werden.Metaverse

Wie Du erkennen kannst, öffnen sich mit NFTs bereits die ersten Pforten zum Metaverse. Der Markt, der einer virtuellen Welt zugrunde liegt, ist ohne Zweifel riesengroß. Schon jetzt gibt es alleine bei Roblox über 200 Millionen monatlich aktive Nutzer. Unternehmen wie Gucci und Coca-Cola agieren dabei lediglich als Pioniere in einem neuen Segment, das zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Aktuelle Herausforderungen und Probleme von NFTs

Natürlich sehen sich NFTs auch mit einigen Herausforderungen und Problemen konfrontiert, die es in der Zukunft zu lösen gilt.

Gefährdung von Urheberrechten

Hierunter fällt zum Beispiel die Tatsache, dass das Urheberrecht oftmals nur schwer geschützt werden kann. In der Regel gibt es auf den NFT Marketplaces aktuell nämlich noch keinen wirklichen Verifizierungsprozess für NFT-Verkäufer. So ist es derzeit beispielsweise noch ohne Probleme möglich, digitale Werke von anderen Künstlern (z.B. Fotografien oder virtuelle Designs) aus dem Internet zu nehmen, diese ungeprüft als eigenes Werk selbst mit einem NFT zu versehen und dann damit Geld zu verdienen.

Hohe Energiekosten

Ein weiteres Problem, welches nicht unterschätzt werden sollte, sind die hohen Stromkosten, welche mit zahlreichen Blockchain-Technologien einhergehen. Die Ethereum-Blockchain arbeitet beispielsweise mit Proof-of-Work, ein Mechanismus, der zwar notwendig ist, um das System aufrechtzuerhalten, der allerdings auch einen immensen Energieverbrauch mit sich bringt. Dies ist (verständlicherweise) vor allem den Klimaliebhabern ein großer Dorn im Auge. Allerdings gibt es auch jetzt schon viele andere Blockchain-Projekte, die deutlich effizienter arbeiten und nur einen Bruchteil des hohen Energieverbrauchs aufweisen.

Missbrauch für kriminelle Motive

Problematisch sind aber auch vor allem die Möglichkeiten, welche NFTs für kriminelle Machenschaften mit sich bringen. Vor allem sogenannte „Wash-Trades“ stellen ein beachtliches Problem in der NFT-Branche dar. Bei diesem Phänomen wird durch den Kauf und Verkauf von NFTs ein höherer Marktwert vorgetäuscht. Im Prinzip verkauft der Kriminelle seine NFTs dabei also einfach an sich selbst (lediglich an eine andere Wallet) weiter und treibt so den von außen objektiv wahrgenommenen Preis künstlich in die Höhe.

 

Ein eigenes NFT erstellen – So gehts!

Du willst in die NFT-Welt eintauchen und Dein eigenes NFT erstellen? Nichts leichter als das! Bevor ich Dir jedoch eine schnelle und einfache Anleitung zur Erstellung eines NFTs gebe, vorab noch ein paar Informationen zum besseren Verständnis.

„Minten“ – Das Erstellen eines NFTs

Das Erstellen eines NFTs nennt man „minten„. Sobald Du ein NFT über eine entsprechende Plattform mintest, wird dieses in die Blockchain eingetragen. Dort kann nun von jedem Internetnutzer eingesehen werden, dass Du der Creator („Ersteller“) des NFTs bist. Jede Transaktion (also jeder Verkauf bzw. Transfer) dieses NFTs in der Zukunft wird in die Blockchain eingetragen und kann zu jedem Zeitpunkt rückverfolgt werden.

Ein NFT erstellen – Das sind die Voraussetzungen!

Im Grunde genommen ist das Erstellen eines NFTs ein Kinderspiel. Du benötigst hierfür weder besonders tiefgreifende technische Kenntnisse noch eine besondere Software.

Du kannst Dein eigenes NFT kreieren, wenn Du:

  1. im Besitz eines eigenen Wallets, also einer digitalen Börse bist
  2. einen entsprechenden NFT Marketplace ausgewählt hast, bei dem Du Dein NFT erstellen willst
  3. ein wenig Kleingeld (in Form von Kryptowährungen, welche auf der jeweiligen Plattform gefordert werden) besitzt.

Sowohl bei der Wahl Deines Wallets, als auch bei der NFT Plattform solltest Du natürlich aufpassen, da es im Krypto-/NFT-Markt natürlich auch viele schwarze Schafe gibt, die Dich nur um Dein Geld bringen möchten.

Einige populäre Wallets, die Du mit gutem Gewissen nutzen kannst, sind:

  • MetaMask
  • TrustWallet
  • WebAuth
  • Coinbase Wallet
  • Enjin Wallet
  • AlphaWallet

Beliebte und seriöse NFT-Marketplaces (welche ich Dir weiter oben schon kurz vorgestellt habe) sind unter anderem:

  • OpenSea
  • Binance NFT
  • SuperRare
  • Rarible
  • solanart
  • Crypto.com NFT
  • Protonmint

Erfüllst Du diese 3 Voraussetzungen, kannst Du Dein erstes NFT innerhalb von wenigen Minuten minten.

NFT erstellen auf OpenSea in nur 3 Schritten

Jetzt aber nun ans Eingemachte! Du hast ein Bild gezeichnet (bzw. ein Design erstellt oder was auch immer) und willst es mit der weiten Welt des Internets teilen? Am besten sogar verkaufen? Ich zeige Dir in einer kurzen Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du Dir Dein eigenes NFT erstellen kannst; und zwar am Beispiel von OpenSea, der größten NFT-Plattform.

1. Installiere MetaMask

Als erstes benötigst Du wie bereits erwähnt ein Wallet. Gut hierfür eignet sich beispielsweise MetaMask. Auf Deinem PC kannst Du MetaMask schnell und unkompliziert einrichten,

indem Du es zunächst als Add-On für Google Chrome downloadest (natürlich kostenlos). Registriere Dich noch schnell mit Deiner E-Mail Adresse und Dein Wallet ist einsatzbereit!

Metamask wallet installieren
Richte die MetaMask Wallet als Erweiterung in Deinem Browser ein

2. Besorge Dir Ethereum

Um ein NFT auf OpenSea zu erstellen, benötigst Du Ethereum, da OpenSea auf der Ethereum-Blockchain aufgebaut ist. Dementsprechend musst Du Dir als nächstes ein wenig Ethereum kaufen (am besten über eine herkömmliche Krypto-Plattform wie z.B. Binance) und es an die MetaMask Wallet senden. Klicke hierfür einfach zunächst auf „Kaufen“ und dann auf „Deposit ETH„.

Ethereum an MetaMask Wallet senden
Klicke erst auf „Kaufen“ und dann auf „Deposit ETH“, um Ethereum von einer Exchange (Binance) auf Deine Wallet zu senden

Da bei jeder Transaktion auf der Ethereum-Blockchain immer sogenannte „Gas-Fees“ anfallen, musst Du diesbezüglich einige Kosten mit einkalkulieren. Leider sind diese Gas-Gebühren auf Ethereum derzeit noch verhältnismäßig hoch. Du solltest daher immer mindestens um die 150 € in Ethereum auf Deiner Wallet haben.

3. Erstelle Dein NFT auf OpenSea

Verknüpfe nun Dein MetaMask Wallet mit OpenSea. Gehe hierfür einfach auf opensea.io und klicke auf Create. Du wirst dann dazu aufgefordert, Dein Wallet mit dem NFT Marketplace zu verbinden.

Jetzt kannst Du auch schon Dein NFT hochladen. Schließlich musst Du Dir noch eine Beschreibung einfallen lassen und die Editionsgröße (Supply) festlegen. Hast Du alle Pflichtfelder ausgefüllt, kannst Du das NFT auch schon fertigstellen, woraufhin es in Deiner Kollektion erscheint.

OpenSea NFT erstellen
Verbinde MetaMask mit OpenSea und erstelle Dein erstes NFT

Protonmint – Eine günstige Alternative zu OpenSea

Du weißt nun, wie Du ein NFT auf OpenSea erstellen kannst. Grundsätzlich funktioniert das ganze auf allen NFT-Plattformen nach dem gleichen Schema. Da ich allerdings kein Fan von den hohen Gebühren auf der Ethereum-Blockchain bin, nutze ich persönlich hauptsächlich die Plattform protonmint.com, um NFTs zu erstellen bzw. zu handeln.

Die Gebühren gehen dort gegen Null, da die NFTs auf der Proton-Blockchain geminted und getradet werden, wo es keine Gas-Feesgibt. Allerdings ist die Plattform auch deutlich kleiner als OpenSea und es gibt noch keine so großen Projekte (was mich allerdings nicht besonders stört).

Wenn es Dich näher interessiert: Hier findest Du einen Artikel, in dem ich Dir zeige, wie ich es auf Protonmint geschafft habe, mit meinem eigenen NFT-Projekt Geld zu verdienen.

 

Geld verdienen mit NFTs – Diese Möglichkeiten gibt es!

Da es sich beim NFT-Sektor noch um eine sehr junge Branche handelt, herrscht bei vielen Anlegern noch eine gewisse Unsicherheit. Und das, obwohl die Technologie noch so viel Potential in sich trägt. Um jedoch wirklich Geld mit NFTs verdienen zu können, musst Du wissen, was Du tust!

Im Folgenden zeige ich Dir daher 4 Wege, wie Du mit NFTs Geld verdienen kannst.

1. NFTs flippen

Mit „flippen“ ist im NFT-Space nichts anderes gemeint, als das Weiterverkaufen eines eigenen NFTs mit Gewinn. Wenn Du auf diese Weise Geld verdienen willst, solltest Du Dich nach vielversprechenden NFT Kollektionen umsehen, die im Idealfall noch ganz am Anfang stehen bzw. gerade erst am Markt erschienen sind.

Natürlich gibt es nie eine Garantie dafür, dass eine bestimmte Kollektion einmal boomen wird. Allerdings gibt es sehr wohl einige Indikatoren, die eine positive Entwicklung eines NFT-Projekts begünstigen können:

  • Das NFT-Projekt hat bereits eine große Community (viele potentielle Kaufinteressenten)
  • Der NFT-Künstler ist begabt oder betreibt bereits andere Projekte mit Erfolg

Im Prinzip kannst Du den Handel mit NFTs mit dem Handel von Kryptowährungen vergleichen. Es geht hier primär um das richtige Timing. Um profitabel zu werden, musst Du es schaffen, NFTs frühzeitig günstig einzukaufen und diese dann zu einem späteren Zeitpunkt teurer weiterzuverkaufen. Dafür benötigst Du natürlich auch ein gewisses Gespür für den Markt, das Du aber mit der Zeit ganz automatisch entwickelst.

Mit dem Flippen von NFTs kannst Du Dein Geld in kurzer Zeit vervielfachen. Allerdings sollte Dir bewusst sein, dass Du hierfür auch einiges an Zeit (für Recherchen und Marktanalysen) investieren musst.

2. Verdiene Geld mit Deinem eigenen NFT Projekt

Vielleicht bist Du künstlerisch begabt und möchtest mit Deinen eigenen Werken Geld verdienen? Oder Du bist nicht künstlerisch begabt, hast aber einen guten Designer an Bord, mit dem Du eine NFT Kollektion starten könntest? Wie dem auch sei, ein eigenes NFT Projekt ist häufig die vielversprechendste Möglichkeit, am NFT-Markt Geld zu verdienen.

Grundsätzlich bietet ein eigenes NFT-Projekt nämlich die folgenden beiden Vorteile:

  1. Du trägst kein finanzielles Risiko
  2. Du verdienst nicht nur beim ersten Verkauf, sondern auch an allen zukünftigen Weiterverkäufen prozentual mit (die Höhe der prozentualen Beteiligung kannst Du dabei selbst festlegen)

Ein eigenes Projekt bietet somit erhebliche Verdienstmöglichkeiten bei einem nur sehr geringen Risiko an. Der Nachteil ist es, dass Du für diese Möglichkeit auch den höchsten Zeitaufwand und die größte Mühe investieren musst. Denn der Aufbau einer Community und Marketing sind hier das A und O und erfordern einiges an Arbeit. Falls Dich das ganze aber näher interessiert: Ich habe mein eigenes NFT-Projekt erst vor Kurzem gestartet. Hier teile ich meine Erfahrungen mit Dir.

3. NFT Games – Play To Earn

Eine weitere Möglichkeit, mit NFTs Geld zu verdienen, sind NFT Games. Wie bereits an voriger Stelle erläutert, gibt es sogenannte Play To Earn Spiele, in denen Du mit Kryptowährungen bzw. In-Game-NFTs belohnt wirst, wenn Du spielst.

Einge Play To Earn Spiele, die aktuell außerordentlich erfolgreich sind:

  • Axie Infinity
  • Plant vs. Undead
  • CryptoKitties
AXIE Infinty Eines der erfolgreichsten NFT Play-To-Earn Spiele
AXIE Infinty – das Play-To-Earn Game wird von über 2 Millionen Nutzern gespielt (Quelle: www.axieinfinity.com)

Wenn Du also in Deiner Freizeit ohnehin gerne zockst, dann ist diese Möglichkeit wie gemacht für Dich! Stürze Dich in die Welt der NFTs, indem Du spielst, Dir NFTs erkämpfst und diese an andere Spieler weiterverkaufst. Denn sind wir uns mal ehrlich: Beim Zocken mit NFTs Geld verdienen – was gibt es bitte schöneres?

4. Passiv Geld mit NFTs verdienen

Nicht nur mit Kryptowährungen kannst Du passiv Geld verdienen – sondern auch mit NFTs! Viele NFT Projekte arbeiten mit „Utilities„, womit nichts anderes als Belohnungssysteme für Investoren gemeint sind.

Ein Beispiel: Besitzt Du auf Protonmint ein NFT aus der Kollektion „Bagheads“ mit gelben Hintergrund (= höchste Seltenheitsstufe), so erhältst Du automatisch 1 neuen Baghead-NFT alle 30 Tage geschenkt. Diesen kannst Du dann für zwischen 50 – 100 € weiterverkaufen, je nach aktueller Marktsituation. Ein verlockendes zusätzliches Taschengeld.

_mit NFTs Passiv Geld verdienen
Jeder „Baghead“ mit gelben Hintergrund liefert Dir jeden Monat einen gratis NFT, den Du für 50-100$ verkaufen kannst (Quelle: www.protonmint.com)

Die meisten NFT-Projekte arbeiten mit derartigen Reward Systemen.

Abgesehen davon gibt es aber noch eine weitere Möglichkeit, passiv mit NFTs Geld zu verdienen: NFT Staking. Hierfür musst Du Deine NFTs für eine gewisse Periode einfrieren, in der Du dieses dann nicht veräußern kannst. Im Gegenzug erhältst Du dafür eine Belohnung (meistens in Form von Kryptowährungen). Derzeit kannst Du Deine NFTs unter anderem auf Plattformen wie Kira NetworkSplinterlands oder NFTX staken.

 

 

Was ist ein NFT? – eine kurze Zusammenfassung

  • NFT steht für Non-Fungible-Token, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Nicht-Austauschbare-Wertmarken
  • Es handelt sich bei diesen um einzigartige kryptografische Token, welche auf der Blockchain gespeichert sind und nicht manipuliert werden können
  • NFTs sind digitale Dateien: Dies sind in der Regel Bilder, es können aber auch Videos oder Audiodateien sein.
  • Die Anwendungsfelder sind vielfältig: So können NFTs beispielsweise sogar dazu benutzt werden, um physische Gegenstände wie Kunstwerke und Immobilien zu repräsentieren.
  • Mit NFTs kann nach wie vor Geld verdient werden: Ob mit dem Handel von NFTs, einem eigenen Projekt oder mit populären Play To Earn Games – die Möglichkeiten sind unbegrenzt